Spezialgebiete

Endoskopische Kastration

Endoskopische Kastrationen bieten als minimalinvasive Chirurgie die geringstmögliche Schmerzbelastung für den Patienten sowie die kürzeste postoperative Schonungsphase.

Patellaluxation

Die seitlich verrutschende Kniescheibe, die Patella, besser bekannt als Kniescheibe, wirkt zwar auf den ersten Blick unscheinbar, hat aber eine wichtige Funktion: Sie gestaltet die Muskelarbeit der Kniebeuger und -strecker effizienter, schützt die Sehne, die über das Kniegelenk hinweg zieht und vergrößert ihre Auflagefläche.

Diabetes Mellitus

Es handelt sich hierbei um eine Stoffwechselstörung des Zuckerhaushaltes bei der die Aufnahme von Zucker in die Zelle gestört ist. Erkrankte Tiere können im Frühstadium ohne Auffälligkeiten sein. Im weiteren Verlauf kommt es zur Gewichtsabnahme, vermehrtem Trinken, unter Umständen einem gesteigerten Appetit und einer vermehrten Urinausscheidung. Spätfolgen sind unter anderem Blindheit aufgrund von osmotischen Veränderungen der Linse.

Anatomie des Kniegelenk

Femurotibial gelenk (Oberschenkel + Unterschenkel) Das Kniegelenk setzt sich aus 2 Gelenken zusammen:

  1. Kniekehlgelenk (Femurotibialgelenk) = Verbindung zwischen Oberschenkel (Femur) und
    Schienbein (Tibia)
  2. Kniescheibengelenk (Femuropatellargelenk) besteht aus der Kniescheibe (Patella) und der
    Gleitrinne im Oberschenkel (Trochlea patellaris)

Beide Gelenke sind von einer gemeinsamen Gelenkkapsel umgeben. Der vierköpfige Streckmuskel des Kniegelenks (Muskulus quadriceps femoris) liegt als mächtige Muskelmasse an der Vorderseite des Oberschenkels. Die Endsehne dieses Muskels, in die die Kniescheibe eingebettet ist, setzt an der Vorderseite des Schienbeins (Tuberositas tibiae) an. Die Kniescheibe gleitet bei Beugung und Streckung in der Gleitrinne (Trochlea patellaris) auf und ab.